Durch seine einzigartige Positionierung als „Freund der Familie“ und seine marktgerechten Produkte schwamm die Dethleffs GmbH & Co. KG in den letzten Jahren auf einer besonderen Erfolgswelle, die das traditionsreiche Allgäuer Unternehmen zu einem der größten Reisemobilhersteller Europas aufsteigen ließ. Mit seinen über 700 Mitarbeitern produziert der Hersteller aus Isny jährlich rund 8.000 Freizeitfahrzeuge. Dass es Dethleffs mit seiner Philosophie vom „Freund der Familie“ ernst meint, bewies das Unternehmen nicht nur mit der Einführung der „Family-Kundenkarte“, dem jährlichen Kundentreff in Isny oder mit dem seit über 15 Jahren stattfindenden „Family Fahrsicherheitstraining“, sondern auch als es 2004 die gemeinnützige „Dethleffs Family Stiftung“ gründete, die bedürftige Familien, Kinder und entsprechende soziale Einrichtungen unterstützt.
Die Dethleffs Firmenhistorie
Die Idee von einem „Wohnauto“ wurde damals bei Reiselustigen beigeistert aufgenommen, so dass Arist Dethleffs fünf Jahre nach seiner Erfindung in seiner Peitschen- und Skistockfabrik die Betriebsabteilung „Wohnautobau“ gründete, die 1936 bereits sechs fest angestellte Mitarbeiter verzeichnen konnte. Allerdings konnte die Produktion die Nachfrage nach diesen ersten Caravans kaum stillen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Wohnauto-Bau eingestellt und erst 1948 wieder aufgenommen. In der Zwischenzeit wurden Sanitätsschlitten und Möbel in der Fabrik gebaut. 1956 wurde von Einzel- auf Serienanfertigung umgestellt. Erstes Serienmodell war der Camper, der auf Anhieb viele Auszeichnungen für Konstruktion und Qualität erhielt. In den folgenden Jahren wächst das Unternehmen enorm und zählt 1973 inzwischen 235 Mitarbeiter. Die Produktionskapazität wird durch den Umzug in das neue Werk am Ortsrand von Isny vervielfacht. Bereits vier Jahre später ist Dethleffs mit 600 Mitarbeitern größter Arbeitgeber der Region.
1981 – zum 50-jährigen Unternehmensbestehen – wird Arist Dethleffs vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Im Jahre 1983 steigt Dethleffs in die Reisemobilproduktion ein und setzt von Anfang an auf den Fiat Ducato. 1993 muss das Werk um der Nachfrage gerecht zu werden um eine neue Montagehalle erweitert werden.
Am 14. Februar 1996 verstirbt Arist Dethleffs im Alter von 88 Jahren in Isny. Ihm zu Ehren wurde eine Baureihe auf seinen Namen getauft.
2001 entstehen eine neue Produktionshalle, eine Lackiererei, eine neue Pforte und mehrere neue Maschinen werden angeschafft. Bereits zwei Jahre später muss das Werk auf Grund der positiven Geschäftsentwicklung wiederum ausgebaut werden. Im Jahr 2006 stellt Dethleffs sein bis dato größtes Modellprogramm vor. Auch in den nächsten Jahren wird weiter kräftig investiert. Ein Service-Center entsteht und ein modernes 6-Megawatt-Blockheizkraftwerk wird gebaut.
Bei Dethleffs ist der Kunde wirklich König
Die konsequente Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen ist seit jeher ein Stützpfeiler des Firmenerfolgs. Dethleffs einzigartig ist die enorme Produktvielfalt: Egal ob junge Paare, kinderreiche Familien oder reifere Paare mit gestiegenen Ansprüchen, alle finden im Dethleffs Modellprogramm die zu ihrer Lebenssituation passende Lösung und damit in Dethleffs einen lebenslangen Begleiter.
Schon seit Jahren praktiziert Dethleffs das sogenannte „Crowd-Sourcing“, indem es seine Kunden intensiv in die Entwicklung neuer Fahrzeuge mit einbindet. Daraus entstanden unter anderem das Aufsehen erregende „Frauenmobil“, ein Reisemobil das von Frauen für Frauen entwickelt wurde, das „BestAger“-Mobil für die Generation „50plus“ sowie ein von mehreren Familien mitentwickelter Familiencaravan. All diese Fahrzeugstudien wurden als eigenständige Modelle in das Portfolio von Dethleffs aufgenommen, und viele Ideen daraus sind im gesamten Modellprogramm zu finden, wie das Gourmet-Center oder auch intelligente Schuhschrank-Lösungen.
Das hohe Maß an Kundenorientierung wird mit einer außergewöhnlichen Markentreue belohnt. Ein Beleg hierfür sind nicht nur die Unternehmenszahlen der letzten Jahre, sondern auch eine Reihe von Auszeichnungen. Mit dem „König-Kunde-Award“ wird jedes Jahr im Wohnmobilmarkt eine Ist-Aufnahme zur Zufriedenheit der Fahrzeugbesitzer durchgeführt. Dethleffs konnte sich hier gleich dreimal in Folge den Gesamtsieg sichern und wurde in fast allen Kategorien mit dem ersten Platz belohnt. Damit zeigt sich, dass Dethleffs auch nach dem Kauf eines Fahrzeugs in besonderem Maße für seine Kunden da ist. Auch bei den promobil-Leserwahlen landen die Freizeitfahrzeuge des Allgäuer Unternehmens immer wieder auf dem Siegertreppchen und werden auch im Ausland mit Preisen überhäuft. Für Dethleffs eine schöne Bestätigung, dass die kundenorientierte Modellentwicklung tatsächlich die Wünsche der Reisemobilisten treffen – natürlich auch dafür, dass Dethleffs als Marke zwischenzeitlich mit einem hervorragenden Image versehen ist.
Dethleffs der Design-Vorreiter
Schon seit Jahren gilt Dethleffs in der Branche als Vorreiter in Sachen Design. Es war der Allgäuer Hersteller, der vor über acht Jahren Farbe ins Spiel brachte. Damals war Weiß die vornehmliche Farbe der Reisemobile. Dethleffs begann erstmals bei seinen Globebus-Modellen mit dem Farbtopf zu experimentieren. Heute sind so gut wie alle Reisemobile in den verschiedensten Farben erhältlich. Auch 2010 mischte Dethleffs wieder kräftig im Farbtopf. Einige Baureihen durften sich über ein neues, trendiges Farbkonzept freuen. Neben den bekannten Außenfarben – wie Weiß und Silber – stehen diesen nun auch vier weitere Farben in Pastelltönen mit Namen wie „Bright Sand“, „Laguna Blue“, „Milkey Green“ und „Cacao Grey“ zur Auswahl.
Nicht immer war man sich allerdings beim Isnyer Unternehmen sicher, ob die neuen Design-Kreationen auch beim Kunden so gut ankommen würden. Als Dethleffs vor Jahren das komplette Exterieur und vor allem die Front, also das „Gesicht“, seiner integrierten Motorcaravans änderte und vom eher freundlich wirkenden Außendesign in ein markantes überging, hätte das auch für einen Absatzrückgang sorgen können. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Das neue Design kam sehr gut an. Auch bei Umfragen hat Dethleffs im Vergleich zu Mitbewerbern beim Außen- und Innendesign stets die Nase vorn. Als das Ergebnis des Kundenentwicklungsprojekts „Familiencaravan“ als Studie 2008 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, kam das außergewöhnliche, extrovertierte Außendesign sowohl bei der Fachpresse als auch beim Publikum so gut an, dass die aerodynamische Form gleich als neue Baureihe mit mehreren Grundrissvarianten Einzug ins Dethleffs Modellprogramm gehalten hat.
Mit der Präsentation eines neuen Luxusliners im Jahr 2009 bewiesen die Isnyer wie Ernst es mit ihrem Anspruch ist, sich endgültig auch in der reisemobilen Luxusklasse etablieren zu wollen. Es genügte ihnen deshalb auch nicht, ein klassentypisches Design umzusetzen. Den neuen Premium Liner ziert stattdessen eine ganz eigenständige Formensprache, die ihn deutlich von Wettbewerbsmodellen abhebt. Typisch Dethleffs eben.

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