Neuer Dethleffs Mittelklasse Integrierter übernimmt Designmerkmale des Premium Liners - unkonventionelles Farbkonzept sorgt für Aufsehen – Einstandspreis unter 60.000 Euro
Sollte die These stimmen, dass Design, das nicht polarisiert, kein gutes Design ist, dann gelang Dethleffs 2006 mit seinem damals neu vorgestellten Integrierten der große Wurf, so kontrovers waren die Reaktionen: Was der eine als zu breit und kantig kritisierte, erkannten viele als markanten Gegenpol zur sonst weich gewaschenen Integrierten-Formgebung.
Mit dem neuen Esprit Integrierten stellt der traditionsreiche Allgäuer Hersteller nun eine evolutionäre Weiterentwicklung vor. Das bisher eher bullig wirkende Auftreten weicht einer moderneren, stilistisch filigraner ausgearbeiteten Integrierten-Maske, die bewusst Gestaltungselemente der Premium Liners und des innovativen Premium Class Integrierten aus dem Jahr 2000 aufgreift. Erwachsener und weniger provokativ sieht der Esprit Integrierte nun aus. Dieser Reifeprozess geht einher mit einer ganzen Reihe von funktionellen Verbesserungen, die den Esprit in Summe als großen Wurf erscheinen lassen: Wer das erste Mal im Esprit Integrierten unterwegs ist, wird vom deutlich optimierten Sichtfeld begeistert sein. Hinter der großen, seitlich umlaufenden Frontscheibe genießt der Fahrer einen Blick auf die Straße wie in einem Reisebus. Der Blick fällt ungestört auf die hängend angebrachten Seitenspiegel, die elektrisch verstell- und beheizbar sind und eine Standard- und eine Aspherische-Spiegelfläche zur Abdeckung des toten Winkels haben. Die Frontscheibe ist so weit nach unten gezogen, dass auch der Bereich direkt vor dem Fahrzeug eingesehen werden kann – ein wichtiger Aspekt beim Thema Fußgänger-Schutz. Bei Regen überzeugen die stabilen Scheibenwischer mit hoher Anpresskraft und einem großen Wischfeld.
Ein immerwährendes Thema ist bei Integrierten die Zugänglichkeit zum Motorraum. Dieses Themas haben sich die Dethleffs Ingenieure mit besonderem Nachdruck angenommen und es geschafft, eine so große Motorraumöffnung zu schaffen, dass normale Wartungsarbeiten bequem und ohne Einschränkung durchgeführt werden können. Wischwasser lässt sich einfach in einen ausziehbaren, nach oben gebogenen Spiralschlauch mit Trichteröffnung einfüllen. Zur verbesserten Funktionalität gehört auch die Zweiteilung der Bugmaske, so dass bei einer Unfallinstandsetzung der untere Bereich separat ausgetauscht werden kann, was Reparaturkosten signifikant senkt. Insgesamt kann der Konstruktion bescheinigt werden, dass sie trotz allem designtechnischen Anspruch, auch die Funktionalität deutlich weiterentwickelt hat.
Wer von Design spricht, spricht auch über Farbe. Ein Thema, dem Dethleffs schon seit Jahren viel Aufmerksamkeit widmet und bereits einige Impulse in die Branche getragen hat. Mit dem neuen Esprit Integrierten bringt Dethleffs eine neue Farbigkeit ins Spiel: Neben dem etablierten Weiß und Silber, gibt es die Esprit Modelle in vier neuen, pastelligen Farbtönen, die der Diskussion über Farbigkeit von Reisemobilen neuen Gesprächsstoff liefern werden. In den erfrischend neuartigen Tönen „Bright Sand“, „Cacao Grey“, „Laguna Blue“ und „Milkey Green“ werden die Esprit Modelle zukünftig das Straßenbild farblich bereichern. Wer lieber unauffällig mit seinem Reisemobil unterwegs sein will, sollte nicht gerade zu „Milky Green“ oder „Bright Sand“ greifen. Farben die man entweder fantastisch findet oder schlichtweg unmöglich, die aber unabhängig von der persönlichen Einschätzung, auf jeden Fall ein echter Blickfang sind. „Cacao Grey“ ist dagegen etwas gedeckter und spricht mit seinem warmen Ton wohl einen größeren potentiellen Kundenkreis an. „Laguna Blue“ schließlich hat bereits die innovative Premium Class gekleidet und steht für ein extravagantes Design, ohne aufdringlich zu wirken.
Fährt sich der Esprit Integrierte so gut, wie er aussieht? Gerade von einem Integrierten wird ein gehöriges Maß an Fahrspaß erwartet. Ein Blick unter das Fahrzeug offenbart ein ALKO-Hochrahmen Chassis als souveräne Basis des Esprit I. Hinzu kommt eine Breitspur-Hinterachse, die neben einer guten Straßenlage auch für optisch schön ausgefüllte Radhäuser sorgt. In der Fahrpraxis bestätigt der Integrierte die Erwartungen: er fährt sich angenehm straff, mit geringen Wankbewegungen und folgt exakt und leichtgängig den Lenkbewegungen selbst auf kurvigen Landstraßen.
Im Interieur greift der Esprit I die bekannte Möbeloptik des Teilintegrierten in dunklem „Cypress Villa“ Holzton auf. Es stehen zwei Möbelklappen zur Wahl: Holzdekor mit vier chromfarbenen, horizontalen Streifen oder alternativ mit cremefarbenen Hochglanzflächen. Oberhalb und unterhalb der Dachschränke verlaufen LED Lichtstreifen, die das Fahrzeuginnere in ein atmosphärisches Licht tauchen. Auf Wunsch die komplette Fahrzeug-Innenbeleuchtung auf Strom sparende LED Technik umgestellt werden. Dafür spricht ein bis zu 90 % geringerer Stromverbrauch bei gleichzeitig 20 % mehr Lichtausbeute. Dethleffs setzt auf „Green Power“ Marken LED´s mit einem warm weißen Licht. Weiterer Pluspunkt: die LED Leuchten erzeugen so gut wie keine Wärme.
Serienmäßig verfügen die Esprit Modelle über eine gemütliche L-Sitzgruppe mit komfortabel gepolstertem Eckelement und freistehendem Tisch. Der
L-Schenkel dient als ideale Auflage für müde Beine oder aber auch als weiterer Sitzplatz, wenn sich Besuch ansagt. Sollen während der Fahrt hinten zwei Personen sitzen, lässt sich durch das Entfernen von Polsterelementen einfach Platz schaffen. Sowohl die Esprit Integrierten als auch die Teilintegrierten sind gewichtstechnisch so ausgelegt, dass bei 3,5 t zulässiger Gesamtmasse vier Personen auf Reisen gehen können.
Dem bequemen Sitzen sind auch die ergonomisch ausgeformten Fahrer- und Beifahrersitze mit Gurtintegration aus dem Hause Aguti zuzuordnen. Sie verfügen über eine Höhen- und Neigungsverstellung, eine stufenlose Rückenlehnen-Verstellung und extrabreite, gepolsterte Armlehnen, die in der Höhe verstellbar sind. Auf Wunsch können Sie mit Lordose-Stütze und einer Sitzheizung geordert werden.
Auch beim Schlafkomfort legt Dethleffs die Latte hoch: Kaltschaummatratze und ein hochwertiger Lattenrost mit besonders flexiblen Federholzleisten sind Standard in Festbetten. Neu entwickelt wurde das Hubbett im Fahrerhaus. Die Aluminium-Konstruktion ist deutlich leichter und belastet die Vorderachse weniger. Das Bett lässt sich dank der neuen Aluminium-Schwenkkonstruktion sehr einfach absenken bzw. hochfahren, gegen Aufpreis auch elektrisch. Die Bettbreite konnte um 10 cm dazu gewinnen und beträgt nun 150 cm. Ein breiter Metallgriff an der Vorderseite und ein wohnlich verkleideter Unterboden mit seitlichen Ablagefächern runden den neuen Auftritt ab.
Im Boden fallen Luken auf, die als Stauraum genutzt werden können. Multiflex-Raumboden nennt Dethleffs dieses Konzept, da für diesen Unterbodenraum spezielle Einsätze angeboten werden, die vom Weinregal über Schubladenelemente bis hin zum Tresor reichen.
Sieben Grundrisse – jeweils als Integrierter und Teilintegrierter erhältlich - umfasst das Esprit Modellprogramm. Fünf wurden vom Esprit Teilintegrierten des vergangenen Modelljahres übernommen. Neu hinzugekommen ist der 6810, ein kompakter Einzelbettwagen mit großer Heckgarage und der 6870 mit quer eingebautem Heck-Doppelbett und Raumbad.
Dethleffs ist es gelungen, den Einstandspreis des neuen Esprit Integrierten unter 60.000 Euro zu halten. Für die beiden kleineren Modelle I 6700 und I 6770 sind es genau 58.999 Euro, für die anderen Modelle 59.999 Euro.
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Sollte die These stimmen, dass Design, das nicht polarisiert, kein gutes Design ist, dann gelang Dethleffs 2006 mit seinem damals neu vorgestellten Integrierten der große Wurf, so kontrovers waren die Reaktionen: Was der eine als zu breit und kantig kritisierte, erkannten viele als markanten Gegenpol zur sonst weich gewaschenen Integrierten-Formgebung.
Mit dem neuen Esprit Integrierten stellt der traditionsreiche Allgäuer Hersteller nun eine evolutionäre Weiterentwicklung vor. Das bisher eher bullig wirkende Auftreten weicht einer moderneren, stilistisch filigraner ausgearbeiteten Integrierten-Maske, die bewusst Gestaltungselemente der Premium Liners und des innovativen Premium Class Integrierten aus dem Jahr 2000 aufgreift. Erwachsener und weniger provokativ sieht der Esprit Integrierte nun aus. Dieser Reifeprozess geht einher mit einer ganzen Reihe von funktionellen Verbesserungen, die den Esprit in Summe als großen Wurf erscheinen lassen: Wer das erste Mal im Esprit Integrierten unterwegs ist, wird vom deutlich optimierten Sichtfeld begeistert sein. Hinter der großen, seitlich umlaufenden Frontscheibe genießt der Fahrer einen Blick auf die Straße wie in einem Reisebus. Der Blick fällt ungestört auf die hängend angebrachten Seitenspiegel, die elektrisch verstell- und beheizbar sind und eine Standard- und eine Aspherische-Spiegelfläche zur Abdeckung des toten Winkels haben. Die Frontscheibe ist so weit nach unten gezogen, dass auch der Bereich direkt vor dem Fahrzeug eingesehen werden kann – ein wichtiger Aspekt beim Thema Fußgänger-Schutz. Bei Regen überzeugen die stabilen Scheibenwischer mit hoher Anpresskraft und einem großen Wischfeld.
Ein immerwährendes Thema ist bei Integrierten die Zugänglichkeit zum Motorraum. Dieses Themas haben sich die Dethleffs Ingenieure mit besonderem Nachdruck angenommen und es geschafft, eine so große Motorraumöffnung zu schaffen, dass normale Wartungsarbeiten bequem und ohne Einschränkung durchgeführt werden können. Wischwasser lässt sich einfach in einen ausziehbaren, nach oben gebogenen Spiralschlauch mit Trichteröffnung einfüllen. Zur verbesserten Funktionalität gehört auch die Zweiteilung der Bugmaske, so dass bei einer Unfallinstandsetzung der untere Bereich separat ausgetauscht werden kann, was Reparaturkosten signifikant senkt. Insgesamt kann der Konstruktion bescheinigt werden, dass sie trotz allem designtechnischen Anspruch, auch die Funktionalität deutlich weiterentwickelt hat.
Wer von Design spricht, spricht auch über Farbe. Ein Thema, dem Dethleffs schon seit Jahren viel Aufmerksamkeit widmet und bereits einige Impulse in die Branche getragen hat. Mit dem neuen Esprit Integrierten bringt Dethleffs eine neue Farbigkeit ins Spiel: Neben dem etablierten Weiß und Silber, gibt es die Esprit Modelle in vier neuen, pastelligen Farbtönen, die der Diskussion über Farbigkeit von Reisemobilen neuen Gesprächsstoff liefern werden. In den erfrischend neuartigen Tönen „Bright Sand“, „Cacao Grey“, „Laguna Blue“ und „Milkey Green“ werden die Esprit Modelle zukünftig das Straßenbild farblich bereichern. Wer lieber unauffällig mit seinem Reisemobil unterwegs sein will, sollte nicht gerade zu „Milky Green“ oder „Bright Sand“ greifen. Farben die man entweder fantastisch findet oder schlichtweg unmöglich, die aber unabhängig von der persönlichen Einschätzung, auf jeden Fall ein echter Blickfang sind. „Cacao Grey“ ist dagegen etwas gedeckter und spricht mit seinem warmen Ton wohl einen größeren potentiellen Kundenkreis an. „Laguna Blue“ schließlich hat bereits die innovative Premium Class gekleidet und steht für ein extravagantes Design, ohne aufdringlich zu wirken.
Fährt sich der Esprit Integrierte so gut, wie er aussieht? Gerade von einem Integrierten wird ein gehöriges Maß an Fahrspaß erwartet. Ein Blick unter das Fahrzeug offenbart ein ALKO-Hochrahmen Chassis als souveräne Basis des Esprit I. Hinzu kommt eine Breitspur-Hinterachse, die neben einer guten Straßenlage auch für optisch schön ausgefüllte Radhäuser sorgt. In der Fahrpraxis bestätigt der Integrierte die Erwartungen: er fährt sich angenehm straff, mit geringen Wankbewegungen und folgt exakt und leichtgängig den Lenkbewegungen selbst auf kurvigen Landstraßen.
Im Interieur greift der Esprit I die bekannte Möbeloptik des Teilintegrierten in dunklem „Cypress Villa“ Holzton auf. Es stehen zwei Möbelklappen zur Wahl: Holzdekor mit vier chromfarbenen, horizontalen Streifen oder alternativ mit cremefarbenen Hochglanzflächen. Oberhalb und unterhalb der Dachschränke verlaufen LED Lichtstreifen, die das Fahrzeuginnere in ein atmosphärisches Licht tauchen. Auf Wunsch die komplette Fahrzeug-Innenbeleuchtung auf Strom sparende LED Technik umgestellt werden. Dafür spricht ein bis zu 90 % geringerer Stromverbrauch bei gleichzeitig 20 % mehr Lichtausbeute. Dethleffs setzt auf „Green Power“ Marken LED´s mit einem warm weißen Licht. Weiterer Pluspunkt: die LED Leuchten erzeugen so gut wie keine Wärme.
Serienmäßig verfügen die Esprit Modelle über eine gemütliche L-Sitzgruppe mit komfortabel gepolstertem Eckelement und freistehendem Tisch. Der
L-Schenkel dient als ideale Auflage für müde Beine oder aber auch als weiterer Sitzplatz, wenn sich Besuch ansagt. Sollen während der Fahrt hinten zwei Personen sitzen, lässt sich durch das Entfernen von Polsterelementen einfach Platz schaffen. Sowohl die Esprit Integrierten als auch die Teilintegrierten sind gewichtstechnisch so ausgelegt, dass bei 3,5 t zulässiger Gesamtmasse vier Personen auf Reisen gehen können.
Dem bequemen Sitzen sind auch die ergonomisch ausgeformten Fahrer- und Beifahrersitze mit Gurtintegration aus dem Hause Aguti zuzuordnen. Sie verfügen über eine Höhen- und Neigungsverstellung, eine stufenlose Rückenlehnen-Verstellung und extrabreite, gepolsterte Armlehnen, die in der Höhe verstellbar sind. Auf Wunsch können Sie mit Lordose-Stütze und einer Sitzheizung geordert werden.
Auch beim Schlafkomfort legt Dethleffs die Latte hoch: Kaltschaummatratze und ein hochwertiger Lattenrost mit besonders flexiblen Federholzleisten sind Standard in Festbetten. Neu entwickelt wurde das Hubbett im Fahrerhaus. Die Aluminium-Konstruktion ist deutlich leichter und belastet die Vorderachse weniger. Das Bett lässt sich dank der neuen Aluminium-Schwenkkonstruktion sehr einfach absenken bzw. hochfahren, gegen Aufpreis auch elektrisch. Die Bettbreite konnte um 10 cm dazu gewinnen und beträgt nun 150 cm. Ein breiter Metallgriff an der Vorderseite und ein wohnlich verkleideter Unterboden mit seitlichen Ablagefächern runden den neuen Auftritt ab.
Im Boden fallen Luken auf, die als Stauraum genutzt werden können. Multiflex-Raumboden nennt Dethleffs dieses Konzept, da für diesen Unterbodenraum spezielle Einsätze angeboten werden, die vom Weinregal über Schubladenelemente bis hin zum Tresor reichen.
Sieben Grundrisse – jeweils als Integrierter und Teilintegrierter erhältlich - umfasst das Esprit Modellprogramm. Fünf wurden vom Esprit Teilintegrierten des vergangenen Modelljahres übernommen. Neu hinzugekommen ist der 6810, ein kompakter Einzelbettwagen mit großer Heckgarage und der 6870 mit quer eingebautem Heck-Doppelbett und Raumbad.
Dethleffs ist es gelungen, den Einstandspreis des neuen Esprit Integrierten unter 60.000 Euro zu halten. Für die beiden kleineren Modelle I 6700 und I 6770 sind es genau 58.999 Euro, für die anderen Modelle 59.999 Euro.
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