Die Krumbach Familienstiftung kam mit der Bitte auf die Dethleffs Family Stiftung zu, eine Küche für Kinder in einen aufklappbaren Fahrzeuganhänger zu bauen. Ziel der mobilen Küche ist es, Kindern in der ganzen Region, den Spaß am Kochen und Verzehren von nahrhaften Speisen, die aus ihrer Heimat kommen, näher zu bringen. Im Auftrag der Stiftung wurde diese Küche von Auszubildenden der Dethleffs Lehrwerkstatt unter Leitung von Alwin Zengerle angefertigt. Die Dethleffs Lehrlinge wurden von Anfang an in das Projekt eingebunden und konzipierten zusammen mit dem Dethleffs Ausbildungsleiter eine absolut kindgerechte Küche. Die Küche wurde in den letzten Wochen in das Fahrzeug installiert und kann nun auf Reisen gehen.

Im aufgeklappten Zustand können bis zu zwanzig Kinder zusammen mit Profikoch Ralf Hörger in der rollenden Küche Kässpätzle, Pizza und Maultaschen kochen. Die Dethleffs Family Stiftung stiftete die dafür benötigten Materialien. Weitere Unterstützung bekam die Krumbach Stiftung von der Firma Al-Ko, die das Fahrgestell für die „rollende Küche“ kostenlos zur Verfügung stellte sowie von der Firma Movera, die sechs Campingtische zum Verzehr der Speisen für die Kinder gestiftet hat.

Hintergrund zum Projekt „rollende Küche“

Für Konstruktion, Planung und Fertigung der rollenden Küche war zunächst ein Zeitraum von acht Wochen geplant. Doch so einfach, wie es der Plan der Krumbachstiftung mit der „rollenden Küche“ vorgesehen hatte, ging die Umsetzung leider nicht. „Die Profis der Firma Dethleffs haben uns sehr schnell klar gemacht, dass es nicht damit getan ist, einen Anhänger zu kaufen und dann zu meinen, dass da nur noch eine Küche installiert werden muss“, erzählt Horst Steinhauser über sein erstes Gespräch mit Dethleffs. „Eine solche Küche muss kindgerecht sein, den Sicherheits- und Hygienebestimmungen entsprechen und natürlich funktionsgerecht sein.“ Das erste Problem war das Einhalten des zulässigen Gesamtgewichts. Der Anhänger hatte eine Zulassung für 1.800 kg, brachte aber bereits ohne Küche schon 1.550 Kilogramm auf die Waage. Damit hätte die Küche nur noch 250 kg wiegen dürfen. Da die Küche aber mit Gas betrieben werden muss – weil die meisten Kindergärten, die ja später von der Küche profitieren sollten, im Freien nicht über einen Starkstromanschluss verfügen – und Gasbetrieb immer durch die Gasflaschen mit mehr Gewicht verbunden ist, war die 250 kg-Grenze inklusive der Kochgeräte und Geschirr trotz Leichtbauweise utopisch. Ein neues Fahrgestell musste her. Durch gute Kontakte der Firma Dethleffs wurde auch schnell ein Sponsor gefunden: Die Firma Al-Ko stiftete ein Fahrgestell, das der neuen Last des Aufbaus spielend Stand hält.



Die Termine für die „rollende Küche“ werden über die Krumbach Familienstiftung vergeben. Mehr Infos dazu gibt es unter www.krumbach-familienstiftung.de

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