
Wie jedes Jahr macht sich der Weihnachtsmann der Dethleffs Family Stiftung zu Beginn der Adventszeit auf den Weg, um Kindern, die die Weihnachtszeit nicht zu Hause im Kreise der Familie feiern können, zu besuchen und diesen eine kleine Freude zu bereiten. Auf dem Programm stehen Kinderheime, Armenküchen, Kinderkliniken und -hospize sowie Kinderstationen in Krankenhäusern. Dieses Jahr gab es auch einen Termin der besonderen Art: Der Dethleffs Weihnachtsmann hat gemeinsam mit über 60 Kindern am 7. Dezember den Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz in Ravensburg geschmückt. Dies war eine Aktion der Kinderstiftung Ravensburg, die dabei von der Dethleffs Family Stiftung mit Geschenken für die fleißigen Helfer unterstützt wurde. Die Kinder haben im Rahmen dieser Aktion Holzsterne gestaltet – auf die Mitte jeden Sternes wird von den Kindern eine „Botschaft“ geschrieben. Es handelte sich dabei um immaterielle Wünsche, wie beispielsweise Gesundheit, weniger Streit, Freunde. Ziel war es, dass Kinder das Weihnachtsfest nicht nur als „Konsumfest“ verstehen, sondern auch immaterielle Wünsche für sich definieren, die eine wichtige und nachhaltige Grundlage für das Zusammenleben, sei es in der Familie, in der Klasse oder in der Gesellschaft, ausmachen.

„Nicht bei jedem Termin geht es so lebhaft zu, wie beim Schmücken des Ravensburger Weihnachtsbaums“, erzählt Sylke Roth, Projektleiterin der Dethleffs Family Stiftung. „Die meisten Kinder, die wir besuchen, können das Krankenbett nicht verlassen. Denen liest der Weihnachtsmann, der von Engelchen begleitet wird, eine Geschichte vor und bringt ein Geschenksäckchen vorbei.“ Diese werden mit Geschenken der Firmen Movera, Fiat, Iveco und Dethleffs befüllt. Die Einrichtungen erhalten zusätzlich einen Spendenscheck der Stiftung. Der Dethleffs Weihnachtsmann, dessen Stationen von Bad Grönenbach, Kempten, Isny, Wangen bis nach Friedrichshafen reichen, ist natürlich – wie es sich für Dethleffs gehört – in einem Reisemobil unterwegs, das die vielen Geschenksäckchen in der großen Heckgarage beherbergt.

Seit sechs Jahren schon engagiert sich das Familienunternehmen Ulmer Zeitarbeit ehrenamtlich für die Weihnachtsmannaktion. Eigens dafür schlüpft sogar der Geschäftsführer Walter Zeller höchst persönlich in die Rolle des Weihnachtsmanns: „Es gibt nichts Schöneres für mich, als die lachenden Kinderaugen der zum Teil sehr kranken kleinen Patienten zu sehen, wenn der Weihnachtsmann den Raum betritt. Da geht einem richtig das Herz auf.“